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Vorsatz für 2018: Gemeinsamer konstruktiver Dialog
DKG fordert, Strukturwandel der Krankenhauslandschaft muss sich am Patientenwohl orientieren

Der neue Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, fordert die Politik und die Krankenkassen dazu auf, gemeinsam mit den Krankenhäusern einen konstruktiven Dialog zur Krankenhauslandschaft der Zukunft zu führen.

DKG fordert, Strukturwandel der Krankenhauslandschaft muss sich am Patientenwohl orientieren

Vorsatz für 2018: Gemeinsamer konstruktiver Dialog

Der neue Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, fordert die Politik und die Krankenkassen dazu auf, gemeinsam mit den Krankenhäusern einen konstruktiven Dialog zur Krankenhauslandschaft der Zukunft zu führen.

"In den zurückliegenden Legislaturperioden haben wir immer wieder erlebt, dass die Krankenhäuser wegen angeblicher Überkapazitäten in der Kritik standen und die Rahmenbedingungen so verändert wurden, dass alle Kliniken unter Druck geraten sind." Damit müsse nun Schluss sein, so der Präsident der DKG, ansonsten drohe das System an die Wand zu fahren. "Die Kombination aus fehlender Investitionsfinanzierung, überbordender Regelungswut und viel zu knapper Personalausstattung aufgrund der unzureichenden Berücksichtigung der Tarifentwicklungen bei der jährlichen Fortschreitung der Fallpauschalen bringen immer mehr Kliniken in wirtschaftliche Not und gefährden die Attraktivität der Krankenhäuser als Arbeitgeber", so Gaß weiter. Gerade im Bereich der Pflege bräuchten die Krankenhäuser deutlich mehr Mitarbeiter und die erforderliche Finanzierung dafür. Die neue Bundesregierung dürfe nicht weiter tatenlos zusehen, dass Kliniken gerade dort, wo sie dringend gebraucht würden, in ihrem Bestand gefährdet sind.

Gaß fordert die Politik und die Krankenkassen dazu auf, gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft eine Zukunftsentwicklung zu formulieren, die sich in ihren Zielen und den damit verbundenen Rahmenbedingungen am Patientenwohl ausrichtet.

Die immer wieder von den Krankenkassen vorgetragenen Vorwürfe, dass aufgrund angeblich vorhandener Überkapazitäten in deutschen Krankenhäusern, Patienten behandelt würden, die dort nicht notwendigerweise sein müssten, entsprächen nicht der Realität. "Natürlich gibt es medizinische Grenzfälle, wo sowohl eine ambulante als aber auch eine stationäre Versorgung sinnvoll und möglich ist. Neben der Präferenz der Patienten und auch der jeweiligen gesamtgesundheitlichen Situation der Patienten gibt es für die Entscheidung zur stationären Versorgung auch strukturelle Gründe. Wenn in bestimmten Regionen das entsprechende ambulante Versorgungsangebot fehlt, ist das Krankenhaus der richtige Behandlungsort. Wer das anzweifelt, macht Patientenversorgung am grünen Tisch und handelt gegen die Interessen der Menschen in unserem Land", so der neue Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

"Ich möchte in meiner Amtszeit dazu beitragen, dass wir ein neues Kapitel der Krankenhauspolitik in Deutschland schreiben. Die Kliniken werden sich an einem von der Politik moderierten Dialog zur zukünftigen Struktur der Krankenhauslandschaft in Deutschland aktiv beteiligen", beschreibt Dr. Gerald Gaß seine Ziele für die kommenden Jahre als Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft. 

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